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simblog
maigret.de »

Umzugs-Fortschritt (IV)

Irgendwie kommt immer was dazwischen. Sonntag beispielsweise stolperte ich über meine Datenbanktabellen und glaubte ein Wiedersehen mit einem alten Problem zu haben. Da hatte ich doch schon mal ein paar Stunden zugebracht.

Nachdem ich ein paar Stunden investiert hatte, um das Problem zu beheben, hatte ich die Nase gestrichen voll. Als ich am Abend nachschaute, war wieder alles falsch. Was war da passiert? Ich weiß es nicht, sondern beglückwünschte mich zu meinen Datensicherungen. Dumm nur, dass mich das Problem heute wieder einholte und ich geschlagene drei Stunden damit zugebracht habe, dem blöden Umlaut-Problem auf die Spur zu kommen.
Der Umzug kommt aber so oder so. Die Domain ist gekündigt und am Freitag geht es los. So wird es am Wochenende ein heftiges Basteln geben. Gut so, denn für Samstag haben sie absolut gräusliches Wetter angesagt.

maigret.de »

Ohne Anrede

Liebe anonyme Trottelin, lieber anonymer Trottel - natürlich ist es leicht, einen Brief zu schreiben und dabei die E-Mail-Adresse zu verschweigen. Da kann man sich richtig austoben. Das Trottel(in) sich dabei gleich auf zweifache Art und Weise disqualifiziert, hast Du wohl übersehen. Ich meine, Du hast nur übel getrollt, aber denke immer an Deine IP-Adresse. Du bist sichtbar.  [mehr...]
das beste vom leben
dies & das • häuslich »

Abenteuerspielplatz

Wenn man es genau nimmt, darf ich jetzt ganz viele Sachen machen, die mir früher verboten waren. Mit Streichhölzern rumzündeln, und was habe ich das gern gemacht, war was großes. Meine Eltern waren starke Raucher und deshalb gab es Streichhölzer in Hülle und Fülle im Haushalt.

Ich hatte eine Zeit lang eine gewisse Vorliebe dafür, Streichhölzer in einem Aschenbecher aufzutürmen und diese dann anzuzünden. Ich konnte mich an den aufflackernden Kaskaden gar nicht satt genug sehen. Dieses Feuerwerk für Arme hatte allerdings einen entscheidenden Nachteil: Die Aschenbecher, es war einer auch Metall, wurden recht schnell heiß und auch dieses Feuerwerk hinterließ Spuren. Zum Einen musste die Asche entsorgt werden, zum Anderen gab es ja diverse Gerüche in der Wohnung. Hatten meine Eltern keinen Verdacht, wenn sie nach Hause kamen und die Wohnung roch nach Raumspray? Vielleicht war das kein Thema, denn man sagt ja, dass das Geruchsempfinden von Rauchern eingeschränkt ist.
Meine Oma brachte meine Mutter mal auf die Palme, als sie in die Wohnung kam, kurz schnupperte und dann meinte, es würde ja riechen wie in einem Puff. Die Frage, woher sie denn den Geruch aus einem Puff kenne würde, stellte keiner. Rauchersalon wäre vermutlich das angemessenere Wort gewesen, kam meiner Oma aber vermutlich nicht in dem Sinn und sie wollte einfach mal gegen die Rauchgewohnheiten meiner Eltern opponieren.

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dies & das • alltag »

Herzlich willkommen

Ähmm, habe ich den Namen richtig verstanden? Jannes? Ich glaube ja, wenn nicht habe ich ja später noch Zeit, mich zu korrigieren. Wir haben hier mal auf Dich angestoßen, darauf, dass Du heute mit 4,7 Kilos auf die Welt gekommen bist. Und somit mein zweiter Neffe bist.  [mehr...]
dies & das • häuslich »

Den Vogel abgeschossen oder Schinkenkönig

Zwei Monate ist es her, da stand ein Mann vor unser Haustür und wollte Haustürgeschäfte abschließen. Die ersten zehn Euro knöpfte er uns für das Mühbrooker Dorffest ab, die zweiten zehn Euro bekam er für die Dorfchronik des hiesigen Ortes, welche druckfrisch erschienen war. Ach ja, es war unser Nachbar, der da vor der Tür stand. Irgendwann lag dann auch das offizielle Programm im Briefkasten. [mehr...]
dies & das • mein senf »

Und immer so freundlich

Sag über die Toten nichts Schlechtes. So heißt es. Wenn es einen Menschen gibt, zudem mir noch nicht einmal etwas Negatives, Störendes oder Nervendes einfällt, so ist es mein Onkel Reinhold. Ich sehe ihn vor mir, wie er leicht eingesunken, nachdenklich dasitzt, um dann mit einem Lächeln eine Frage zu stellen. Immer echtes Interesse, immer liebenswert, immer charmant. Ein Mann, der es verdient gehabt hätte, vom Glück abgeknutscht zu werden. [mehr...]
ein traum in mif
unsortiertes »

Noch was vor Weihnachten

symbolbildSo eine Korrekturversion bringt in der Regel wenig Neuigkeiten, das ist mit der 3.2.4 nicht viel anders. Schön ist, dass wir einen total blöden Fehler gefunden haben, der uns ziemlich lange Zeit (man kann schon sagen, Nächte) auf Trab gehalten hat.

Dabei konnte PageOne sich aus der virtuellen Welt verabschieden, wenn man den Symbol-Dialog aufgerufen hat und ein Zeichen einfügen wollte. Nicht weiter, möchte man denken, aber der Fehler trat sehr sporadisch auf und hatte letztlich gar nichts mit dem Symbol-Dialog zu tun, sondern damit, dass bei der Benutzung der Rechtschreibhilfe (Duden) PageOne sich Speicher überschrieb.
In der pageone.ini können Sie anpassen, was Sie am Liebsten importieren, im Grafik-Menü gibt es jetzt auch die Funktionen für das »Bild einpassen«. Beim Zoomen mit der Maus und über die Lupe wird man nicht mehr mit der Meldung geärgert, dass der maximale Zoomfaktor erreicht ist, das bekommt man, so unsere Meinung, auch dann mit, wenn es nicht mehr weitergeht.
Weitere Informationen über die beste PageOne-Version aller Zeiten bekommt man wie üblich in der Freigabemitteilung.

mif in serie »

Der Erweiterte (MIF-Serie Teil VI)

Der Filter emltomif ist nicht nur der Erweiterte, er ist auch der Vergessene. Noch schafft er im Hintergrund, aber kaum einer hat den Filter mit auf der Rechnung. Wäre er aber nicht, so würde kein normaler Text-Import funktionieren. Der Name des emltomif geht zurück auf die dahinter liegende Sprache, die Extended Markup Language (EML). [mehr...]
on tour
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angemerkt
Mark Twain geht immer!
für's protokoll
Ich habe bis 1997 in Kiel gelebt und bin vor zehn Jahren aufs Land gezogen. Der Zeitraum zwischen 1990 und 1997 kommt mir heute wie eine Ewigkeit vor, die letzten zehn Jahre dagegen sind gerannt wie nix. Sonntags bin ich oft in die Bambule um die Ecke gegangen. Heute, nicht mehr dort lebend, schaffe ich es nur noch ganz selten in die Bambule. Obwohl sie total urig war (und vermutlich auch noch ist). Was die Musik anging, war man allerdings dem Geschmack des Personals ausgesetzt. Da war ich manchmal glücklich, manchmal weniger. Das Essen war aber immer Klasse! Aber einmal war ich regelrecht entzückt. Ich musste unbedingt fragen, um was für eine Scheibe es sich handeln würde: »Bel Canto« lautete die Antwort. Klar, dass alsbald die Scheibe bei mir rauf und runter lief. Mein absoluter Favorit war die Vertonung eines Märchens in deutscher Sprache namens »Die Geschichte einer Mutter«. Damals dachte ich, so sollte auch deutschsprachige Musik sein. Meiner persönlichen Meinung nach hat sich da auch einiges zum Positiven getan.
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